Vernetzt zu einer geschlechtergerechten Gesundheitsversorgung

Regionales Netzwerk Brandenburg gegründet
Geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg: Wie sollte sie aussehen, was ist zu tun? Auf Einladung des Netzwerks Gendermedizin & Öffentlichkeit trafen sich am 22. September 2016 in Potsdam Expertinnen und Experten aus Kliniken und Praxen, Krankenkassen, Gesundheitswirtschaft, Verbänden und Vereinen sowie aus Kommunal- und Landespolitik zu einer Fachtagung, um gemeinsam ein Regionales Netzwerk zur geschlechtergerechten Gesundheitsversorgung zu initiieren. Es wäre dies das erste Projekt dieser Art in Deutschland mit einem so breiten Ansatz.

Brandenburger Netzwerk: Strukturen nutzen, neue Kooperationen bilden
Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt steht hinter dem Projekt des Netzwerks: „Das neu aufgelegte Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm des Landes Brandenburg bietet entsprechende Ansätze. Vorhandene Strukturen können genutzt werden, neue Kooperationen sollten entstehen – im Interesse einer besseren Gesundheitsversorgung von Frauen, Männern, Heranwachsenden und älteren Menschen.“ 

Netzwerk Gendermedizin & Öffentlichkeit
Der Gründungsworkshop „Gendermedizin & Öffentlichkeit“ im März  2011 gab den Impuls für Protagonist/innen der geschlechtsspezifischen Medizin (Ärzt/innen, Wissenschaftler/innen, Vertreter/innen aus Verbänden, Gesundheitswirtschaft, Krankenkassen, Politik), sich stärker zu vernetzen.