Netzwerk-Aktion
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Her mit den belastbaren Fakten!

Mehr geschlechtsspezifische Medizin und damit eine bessere gesundheitliche Versorgung? Dazu brauchen wir belastbare Fakten, die deren Notwendigkeit und Effizienz untermauern und ihre Durchsetzung beschleunigen! Das fordern Ärztinnen und Ärzte ebenso wie Krankenkassen, Versorgungsforscher und Entscheider in der Gesundheitspolitik und -wirtschaft. Helfen Sie mit, diese Fakten auf den Tisch zu legen bzw. deren Generierung zu beschleunigen! >>>
Fakten, Meinungen, Infos:

Ihre Zähne, seine Zähne:
Der Forschung „auf den Zahn gefühlt“

Zahnärzte sind nicht selten überrascht, wenn sie nach einer Geschlechtsspezifik in der Zahnbehandlung gefragt werden. Dass die Zahn- und Mundgesundheit im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft beachtet werden muss, stehe außer Frage, aber sonst...? Das hört die Leipziger Zahnärztin Ulrike Uhlmann immer wieder. >>>

Prof. Dr. Oliver Werz, Uni Jena: Fakten für die Antileukotrientherapie

Wir wollten jene biochemischen und molekularen Mechanismen aufspüren, die den geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Pathophysiologie von Entzündungskrankheiten und Autoimmunerkrankungen zugrunde liegen. >>>

Faktencheck Berufskrankheiten

Frauen sind in Deutschland sehr viel seltener von Berufskrankheiten betroffen als Männer. Dies gilt für angezeigte wie auch für bestätigte Berufskrankheiten: Von Männern werden mehr als doppelt so viele Berufskrankheiten wie von Frauen gemeldet. >>>

Dr. Sabine Oertelt-Prigione, Berlin:
Studien sollten Bevölkerungsstruktur widerspiegeln

Wir müssen in Deutschland z. T. auf Studien verweisen, die Jahrzehnte zurückliegen. Das ist nicht sehr überzeugend. Unsere klinischen Studien sollten unbedingt die Bevölkerungsstruktur widerspiegeln – was die Geschlechter betrifft, aber auch die Alterszusammensetzung. >>>

Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Berlin:
Scores müssen Unterschiedlichkeiten berücksichtigen

Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Rheumatologin, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga, Berlin: Obwohl gerade in der Rheumatologie viele Details bekannt sind, gibt es keine Unterschiede in den Scores für Männer und Frauen. >>>

Dr. phil. Ingeborg Jahn, Bremen: 
Studiendesign und Untersuchungsmethodik

Dr. phil. Ingeborg Jahn, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH, Abteilung Prävention und Evaluation, Bremen, verweist darauf, dass die Deutsche Gesellschaft für Epidemologie bereits 1998 folgenden Satz in ihren Leitlinienempfehlungen festschrieb: >>>

Prof. Anne Maria Möller-Leimkühler, München:
Kaum Daten zur Effizienz

Wir brauchen Daten und Fakten! Aber die müssen erst einmal erhoben werden - soweit ich die Gendermedizin aus meinem Fach überblicke, liegen derzeit kaum Daten zur Effizienz vor - am ehesten noch in der Kardiologie. >>>

Prof. Bettina Pfleiderer, Münster:
„Nature“ zur aktuellen Diskussion

Das passt zur aktuellen Diskussion!„Nature“ informiert über eine Entscheidung der US National Institutes of Health zur Einbeziehung beider Geschlechter in die präklinische Forschung. >>>