Geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung 

Mit dem Amsterdamer Vertrag hat sich die Europäische Union 1999 das rechtsverbindliche Ziel gesetzt, Chancengleichheit und Gleichstellung von Männern und Frauen nicht zuletzt auch in der Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Auf dieser Grundlage unterstreichen viele Gesundheitsministerien der deutschen Bundesländer in Arbeitsprogrammen und Zielsetzungen ihre Bemühungen, bestehende Geschlechterungleichheiten in der Gesundheitsversorgung zu überwinden. Doch wie steht es damit in der Praxis? Das herauszufinden dienen die von anna fischer – gender in medicine erstellten Ist-Stand-Analysen. Ziel ist es, auf der Grundlage solcher Analysen Akteur/innen aus Gesundheitssystem, Gesundheitswirtschaft und Politik zusammenzubringen, Netzwerke aufzubauen. Für ein effizienteres Gesundheitssystem.

   Ist-Stand-Analyse  Netzwerke Beste Medizin ...

annafischer-news im neuen Design. Diesmal mit: Halbzeit bei der NAKO. Damit Selbsthilfe besser raten und helfen kann. Infos zur Forschung aus der DGesGM

Fallzahlen: So häufig kommt Krebs in Deutschland vor

So häufig kommt Krebs in Deutschland vor: Unter 100.000 Männern, 2014, über 75 Jahre alt, gab es 7.477 an Krebs Erkrankte. Bei gleichaltrigen Frauen waren es nur 4.438...

So sehr sind Frauen durch Herzkrankheiten gefährdet

Es gibt keine männlichen und weiblichen Herzen. Vier Kammern, vier Klappen, einen Rhythmusgeber, all das haben Männer wie Frauen gemeinsam. Dennoch gibt es gravierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, die in der Forschung lange Zeit keine Beachtung fanden. Und auch heute steht die Wissenschaft noch am Anfang einer Ursachensuche.

Gendermedizin - Ein Gen beeinflusst geschlechtsspezifisch die Fettleibigkeit o diabetologie-online

Wie anfällig man für Übergewicht, Insulinresistenz und weitere kardio-metabolischen Merkmale ist, kann auch vom Geschlecht abhängen. Ein internationales Forscherteam untersuchte umfassend die Rolle des Geschlechts und seine Interaktion mit dem genetischen Hintergrund bei kardio-metabolischen Phänotypen.

Deutscher Herzbericht: Herzkrankheiten weiterhin Haupttodesursache - keine Entwarnung - MEDIZIN ASPEKTE

Deutscher Herzbericht: Herzkrankheiten weiterhin Haupttodesursache: Auffällig ist die höhere Sterblichkeit bei Frauen. Bei Betrachtung aller Herzkrankheiten sterben mehr Frauen als Männer: 107.529 (51,9 %) Frauen gegenüber 99.503 Männern (48,1 %)

Sex-specific influence on cardiac structural remodeling and therapy in cardiovascular disease

In this review, sex-dependent alterations in adverse cardiac remodeling are discussed for various CVDs. Moreover, potential therapeutic options, like estrogen treatment, are reviewed.

Body size, non-occupational physical activity and the chance of reaching longevity in men and women: findings from the Netherlands Cohort Study

This study indicates that body size and physical activity are related to the likelihood of reaching 90 years of age and that these associations differ by sex.

Sex- and age-related changes in GABA signaling components in the human cortex

Age-related GABAergic changes are brain region specific; most cortical areas are not affected. However, in the temporal lobe, dramatic GABAAR subunit and GAD65 expression changes besides several sex-specific differences were identified.

Trends in gender differences in health at working ages among West and East Germans

Trends in gender differences in health at working ages among West and East Germans. Before 1990, Germany was divided for more than 40 years. While divided, significant mortality disparities between the populations of East and West Germany emerged.