Expert/innentagung am 25. Oktober 

Österreich und Deutschland - und die Gendermedizin: In beiden Ländern wird geforscht, gelehrt - und auch in die Praxis umgesetzt? Was ist noch zu tun und was können wir voneinander lernen? Am 25. Oktober treffen sich Expert/innen aus Wissenschaft und Gesundheitsbetrieb beider Länder im Österreichischen Kulturforum in Berlin. Es geht um Kontakte und neue Kooperationen - in Forschung, Klinik, und Praxis, Reha und Pflege. Netzwerk Gendermedizin und - G3 Arbeitsgemeinschaft für moderne Medizin e.V. laden ein zum Erfahrungsaustausch. Wissenschaftler/innen, Ärzt/innen, Vertreter/innen aus Verbänden und Gesundheitspolitik diskutieren. Interessent/innen sind herzlich eingeladen.

Expert/innentreffen

Gendermedizin - eine Einordnung

Der holländische Psychosomatiker Appels führte 1973 soziale Gründe für eine unterschiedliche Herzinfarktgefährdung bei Männern und Frauen an und nannte das ,,kulturelle Krankheit". Der Begriff ,,kulturell" setzte sich aber für diese Disziplin nicht durch, sondern der ab circa 1975 vom US-amerikanischen Sexualwissenschaftler John Money benutzte Begriff ,,Gender", was seinen Grund im amerikanischen Wissenschaftsimperialismus und in der Soziologisierung der westlichen Gesellschaft haben dürfte.

NÖ Unternehmerinnen ,,starten durch!"

Auf der Veranstaltung ,,Wir starten durch" in Wien wählen 500 österreichische Unternehmerinnen Gendermedizin zur Präventionsvorsorge zu ihrem Top-Favoriten.

Sie ist anders krank - er auch.

Sie ist anders krank - er auch.

Muscle metabolism and atrophy: let's talk about sex

In this article, which is part of the Hypertension, preeclampsia, renal and cardiovascular disease in pregnancy series, the authors postulate that senescence of mesenchymal stem cells (MSC), multipotent cells with pro-angiogenic activities, is one of the mechanisms by which systemic inflammation exerts inhibitory effects on angiogenesis in preeclampsia.

www.charite.de

Prof. Dr. Gertraud Stadler hat am 1. Oktober die Professur für geschlechtersensible Präventionsforschung an der Charité - Universitätsmedizin Berlin angetreten. Damit verbunden ist die Leitung der Einrichtung Gender in Medicine. Die Psychologin forscht zu personalisierten Präventionsstrategien für die dauerhafte Erhaltung der Gesundheit

Bericht zur Frauengesundheit soll Anfang 2020 vorliegen

Ein Bericht zur Gesundheit von Frauen in Deutschland soll nach Regierungsan­gaben voraussichtlich Anfang 2020 vorliegen. Ursprünglich war der Report, mit dem das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) das Robert-Koch-Institut (RKI) beauftragt hat, be­reits für Anfang 2019 angekündigt.

Gastprofessur Anna Fischer-Dückelmann «Sex and Gender in Medicine»

Die Universität Zürich hat Prof. Vera Regitz-Zagrosek (Charité Berlin) als Anna Fischer-Dückelmann Gastprofessorin mit dem Fokus auf «Sex and Gender in Medicine» berufen. Prof. Regitz-Zagrosek ist vom 16.09.-30.11.2019 Gastprofessorin an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich.

Targeting senescence improves angiogenic potential of adipose-derived mesenchymal stem cells in patients with preeclampsia

Preeclampsia is a pregnancy-specific hypertensive disorder characterized by impaired angiogenesis. We postulate that senescence of mesenchymal stem cells (MSC), multipotent cells with pro-angiogenic activities, is one of the mechanisms by which systemic inflammation exerts inhibitory effects on angiogenesis in preeclampsia.

Sex-specific association of metabolic risk factors with brain ischemic lesions by severity and location

Males and females exhibit significant differences in metabolism and in brain ischemic stroke and different features of brain ischemic lesions are related to different health outcomes. It is critical to understand sex differences in their associations to optimize prevention and intervention for both sexes. This study aimed to investigate the sex-specific association of metabolic risk factors with brain ischemic lesions by severity and location.

Geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung 

Mit dem Amsterdamer Vertrag hat sich die Europäische Union 1999 das rechtsverbindliche Ziel gesetzt, Chancengleichheit und Gleichstellung von Männern und Frauen nicht zuletzt auch in der Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Auf dieser Grundlage unterstreichen viele Gesundheitsministerien der deutschen Bundesländer in Arbeitsprogrammen und Zielsetzungen ihre Bemühungen, bestehende Geschlechterungleichheiten in der Gesundheitsversorgung zu überwinden. Doch wie steht es damit in der Praxis? Das herauszufinden dienen die von anna fischer – gender in medicine erstellten Ist-Stand-Analysen. Ziel ist es, auf der Grundlage solcher Analysen Akteur/innen aus Gesundheitssystem, Gesundheitswirtschaft und Politik zusammenzubringen, Netzwerke aufzubauen. Für ein effizienteres Gesundheitssystem.

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