Das war die Expert/innen-Tagung Deutschland - Österreich 

Österreich und Deutschland - und die Gendermedizin: In beiden Ländern wird geforscht, gelehrt - und auch in die Praxis umgesetzt? Was noch zu tun ist und was wir voneinander lernen können - darüber berieten und diskutierten am 25. Oktober Expert/innen aus Wissenschaft und Gesundheitsbetrieb beider Länder im Österreichischen Kulturforum in Berlin. Es ging um Kontakte und neue Kooperationen - in Forschung, Klinik, und Praxis, Reha und Pflege.
Expert/innentreffen

Frauengesundheit: Die Medizin muss weiblicher werden

Die Medizin muss weiblicher werden: Ein Großteil der medizinischen Forschung findet nach wie vor an Männern statt. Bei vielen Frauen werden Krankheiten deshalb nicht richtig behandelt - oder gar nicht erst erkannt.

Corona - speziell für Frauen gilt der Rat, der Panik jeden Tag etwas entgegen zu setzen und auch den Alltagsstress einer außergewöhnlichen Doppel- und Dreifachbelastung während der Krise bewusst zu minimieren. Denn gerade Frauen sind durch die Pandemie besonders betroffen.

Während die herzbedingten Todesfälle bei Männern seit den 80er Jahren stetig gesunken sind, besteht bei Frauen eine gegensätzliche Tendenz. Dies hat dazu geführt, dass in Europa aktuell deutlich mehr Frauen als Männer an den Folgen kardiovaskulärer Erkrankungen sterben ...

Coronavirus: Trifft es Männer härter? - DER SPIEGEL - Wissenschaft

Während sich Frauen und Männer in Deutschland etwa gleich häufig mit dem neuartigen Coronavirus infizieren, sind laut Robert Koch-Institut (RKI) zwei Drittel der daran Verstorbenen männlich. In Spanien liegt der Anteil mit 65 Prozent fast genauso hoch. Von den Corona-Patienten auf den spanischen Intensivstationen sind 68 Prozent Männer.

Gendermedizin: Warum das Coronavirus Männer härter trifft

Warum das Coronavirus Männer härter trifft: Auswertung chinesischer Krankheitsdaten - 44.000 untersuchten Infizierten gab es 635 Todesfälle bei Männern, 370 bei Frauen. Der Erhebung zufolge liegt die Todesrate für Männer bei 2,8 Prozent, für Frauen bei 1,7.

Die Bilanz aus 20 Jahren strukturierter Diabetesversorgung: Frauen nehmen Therapieangebote intensiver wahr und profitieren davon mehr als Männer.

Medikamente für Frauen in der Prüfung | NZZ am Sonntag

Die SP (Schweiz)hält dem Bundesamt für Gesundheit vor, es setze bei Sparanstrengungen vor allem bei Medikamenten gegen Frauenleiden an.

Männer und Frauen: Gendermedizin - der große Unterschied

Frauen und Männer erkranken und genesen auf unterschiedliche Weise. Dabei spielt der »kleine Unterschied« medizinisch betrachtet in vielerlei Hinsicht eine tragende Rolle. Zum einen ist da das zweite X-Chromosom der Frauen, das ihnen einen Pool von Genen beschert, die Männer nicht haben.

Warum eine geschlechtsspezifische Medizin wichtig ist

In Deutschland führt - ähnlich wie die altersspezifische Medizin - die geschlechtsspezifische Medizin noch immer ein Nischendasein - ungeachtet der Tatsache, dass zahlreiche Studien deren Bedeutung belegen.

Geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung 

Mit dem Amsterdamer Vertrag hat sich die Europäische Union 1999 das rechtsverbindliche Ziel gesetzt, Chancengleichheit und Gleichstellung von Männern und Frauen nicht zuletzt auch in der Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Auf dieser Grundlage unterstreichen viele Gesundheitsministerien der deutschen Bundesländer in Arbeitsprogrammen und Zielsetzungen ihre Bemühungen, bestehende Geschlechterungleichheiten in der Gesundheitsversorgung zu überwinden. Doch wie steht es damit in der Praxis? Das herauszufinden dienen die von anna fischer – gender in medicine erstellten Ist-Stand-Analysen. Ziel ist es, auf der Grundlage solcher Analysen Akteur/innen aus Gesundheitssystem, Gesundheitswirtschaft und Politik zusammenzubringen, Netzwerke aufzubauen. Für ein effizienteres Gesundheitssystem.

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