Blitzumfrage bei Studierenden:
Für zu viele ist die Gendermedizin
noch ein „Frauenfach“

Die Frage, welche Gender-Lehrinhalte bei den Studierenden im Laufe eines langen Studiums „angekommen“ sind, ist sicher interessant. Der Deutsche Ärztinnenbund hat im Herbst 2019 eine Blitzumfrage unter den Studentinnen der Humanmedizin (Regel- und Modellstudiengänge, 67% bzw. 33%) genau zu dieser Frage gemacht. >>>

Auch in der COVID-19 Forschung:
Fruchtbare Zusammenarbeit DGESGM und Schweiz

Seit die DGesGM-Vorsitzende Prof. Vera Regitz-Zagrosek im September 2019 die Anna Fischer Dückelmann Gastprofessur an der Uni Zürich übernahm, wurde die Zusammenarbeit der Gendermedizinerinnen in Deutschland und der Schweiz noch fruchtbarer. >>>

Mehr Schutzräume für Männer

Immerhin 18 von 100 Opfern von häuslicher oder sexualisierter Gewalt sind Männer, und es ist nicht auszuschließen, dass die Zahl noch deutlich höher ist, weil viele Männer Hemmungen haben, von ihren Leiden zu berichten. >>>

Lieber Venenleiden statt Kompressionsstrümpfe?

Kein harmloser Schönheitsmakel, den „mann“ gut unter langen Hosen verstecken kann: Jeder fünfte Mann in Deutschland hat ein Venenleiden. Unterschätzt werden oft erste Warnsignale, wie schwere Beine, Juckreiz oder Spannungsschmerz und Verfärbungen und Verhärtungen, die das Fortschreiten der Erkrankung signalisieren. >>>

Neues Webangebot für Männer: Gesundheit beginnt im Kopf

www.mann-was-geht.de – so heißt eine neue Website, die, zugeschnitten auf männliche Nutzer, einen alltagsnahen und anonymen Zugang zu Gesundheitsthemen ermöglichen soll. >>>

Im gesundheitlichen Mittelfeld – dennoch besorgniserregend

Eine für die WHO durchgeführte Studie “Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC) zu Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern zwischen elf bis 15 Jahren in Deutschland zeigt: Acht Prozent der Mädchen und 14 Prozent der Jungen wurden nach den Selbstangaben der Heranwachsenden als ... >>>

Aus unserer Corona-Mailbox

Karin Heisecke, Sozialwissenschaftlerin, Projektleiterin bei der MaLisa Stiftung Berlin:
„Wir beschäftigen uns insgesamt mit Geschlechterdarstellungen in den Medien, vor allem beim Bewegtbild. Die große Studie, die wir 2017 zum deutschen Film und TV veröffentlicht haben, hatte damals ziemlich viel Aufmerksamkeit bekommen. ... >>>

Kardiale Fibrose:
Der lange Weg zur geschlechtsspezifischen Therapie

Es wird immer deutlicher, dass sich Männer und Frauen in der Physiologie und Pathologie des Herz-Kreislauf Systems unterscheiden. >>>

Abstand halten ist zurzeit angesagt –
das kann kein Dauerzustand bleiben!

Wird es aber, wenn nicht endlich die biologischen und soziokulturellen Geschlechterunterschiede von den Forscher*innen ernst genommen werden. >>>
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Ärztinnen in der Pandemie und danach:
Das Gesundheitssystem neu diskutieren

Die Corona-Pandemie, sagt Dr. Christiane Groß, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes (DÄB), müsse ein Impuls sein, „die Genderforschung in medizinischen und sozialen Fragen zu intensivieren“. >>>

Aus unserer Corona-Mailbox

Seit vier Wochen hat Dr. Hildegard Seidl, Fachreferentin für Gender in Medizin und Pflege, an der München Klinik Schwabing, ihren Schreibtisch verlassen. >>>

Empfehlungen für schwangere Mitarbeiterinnen vom Royal College of Obstetricians and Gynecologists

Diese Empfehlungen erhielten wir von:
Priv.-Doz. Mag. Dr. Anna M. Dieplinger,
Mag. Kristen Kopp,
Parcelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg

Die zitierte Literatur und weitere Informationen finden sich ... >>>

Geschlechtsunterschiede im alternden menschlichen Herzen:
verminderte Sirtuine, entzündungsfördernde
Verschiebung und verminderte anti-oxidative Abwehr

Von Maria Luisa Barcena de Arellano, PhD
Altern ist mit einer erhöhten Entzündung und Veränderungen der mitochondrialen Biogenese verbunden. Sowohl Entzündungen als auch eine mitochondriale Dysfunktion fördern die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Sirtuine, bei denen es ... >>>

Auf der Suche nach neuen Wegen in der Lehre
zur geschlechterspezifischen Medizin

Von Prof. Dr. Anke Hinney, Essen
Zusammen mit Frau PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn durfte ich erstmalig das neue Wahlfach „GenderMedizin“ an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen anbieten. So fanden sich insgesamt 18 Lehrende aus allen fünf Forschungsschwerpunkten der Fakultät ... >>>

HPV-Impfquote steigern –
bei Mädchen wie bei Jungen

Humane Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet und infizieren sowohl Frauen als auch Männer, oftmals bereits beim ersten Sexualkontakt. Zwölf der mehr als 200 bislang bekannten HPV-Typen werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als krebserregend eingestuft. >>>