Strategien gegen Gewalt:
Indische Ehrung für MWIA-Präsidentin

Hohe Anerkennung für unser Beiratsmitglied Prof. Dr. Dr. Bettina Pfleiderer, Wissenschaftlerin und Hochschullehrerin an die Uni Münster: Als erster Nicht-Inderin überhaupt wurde ihr von der Association of Medical Women in India (AMWI) der „Dr. Usha Saraiya presidental oration award“ verliehen. >>>

Schlafmangel macht krank – unterschiedlich!

Schwedische Forscher schlussfolgern aus einer aktuellen Studie, dass mangelnder Schlaf bei Männern und Frauen über unterschiedliche Wege zu einer Stoffwechselerkrankung führen kann. Ihre Erkenntnisse: Schlafmangel wirkt sich bei Frauen anders auf die Bildung des Enzyms Dipeptidylpeptidase-4 (DPP-4) aus als bei Männern. >>>

Die MS-Erkrankungszahlen steigen rasant –
hauptsächlich sind Frauen betroffen.

Während beide Geschlechter vor einigen Jahrzehnten noch etwa gleichhäufig von MS betroffen waren, so erkranken heutzutage in manchen Ländern sogar dreimal mehr Frauen als Männer. >>>

Neues Screening für Männer. DEGUM:
Das reicht nicht

Seit Beginn des Jahres haben gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren Anspruch auf ein einmaliges Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. >>>

Bei Rheuma spielen die Hormone mit

Seit Langem ist bekannt, dass Frauen im Zusammenhang mit Rheumatischer Arthritis (RA) stärker von Gelenkveränderungen, Schmerzen und der krankheitsspezifischen Fatigue betroffen sind als Männer. >>>

Gut für Wohnung, schlecht für die Lunge

Einer Studie der Universität Bergen, Norwegen, zufolge sind Frauen, die regelmäßig putzen oder beruflich reinigen, langfristig häufiger von einem starken Abfall der Lungenfunktion betroffen. Die Studienpopulation umfasste 6230 Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 34 bei Start der Studien, Sie wurden zwanzig Jahre ... >>>
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W2-Professur für
Geschlechtersensible Präventionsforschung

An der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist im Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) im CharitéCentrum 01 für Human- und Gesundheitswissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Position zu besetzen: >>>

„Männerschnupfen“ ist keine Übertreibung

In einem aktuell in The BMJ veröffentlichten Arbeit analysierte der kanadische Wissenschaftler Dr. Kyle Sue einschlägige Forschungen, um zu ermitteln, ob Männer die Symptome einer Erkältung und Grippe tatsächlich schlimmer empfinden als Frauen. >>>

Fehlender Brustschmerz bei Infarkt:
Nicht „typisch weiblich“?

Das Fehlen von Brustschmerzen hat laut der MEDEA-Studie (Munich Examination of Delay in Patients Experiencing Acute Myocardial Infarction) nur einen geringen Effekt auf die sehr lange Entscheidungszeit bei älteren Patientinnen zwischen Auftreten der ersten Herzinfarkt-Symptome und der Versorgung in einer Klinik. >>>

Informationen der Deutschen Gesellschaft für
Geschlechtsspezifische Medizin e.V. (DGesGM)

Abschluss des GenCADProjekts
Das Projekt ist eine EU-finanzierte Initiative mit dem Ziel, das Wissen und das Bewusstsein zu biologischen und soziokulturellen geschlechter-spezifischen Unterschieden bei chronischen Erkrankungen zu verbessern. Beispielhaft wurde die KHK (koronare Herzerkrankung) ausgewählt, um die Unterschiede ... >>>
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G3: Moderne Medizin ohne Gendermedizin?
Geht gar nicht!

„Mit der Gründung unseres Vereins G3 – geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung“ wollen wir der Implemetierung der Gendermedizin, zunächst im Land Brandenburg, einen starken Impuls geben, der über die Landesgrenzen hinaus wirkt“, so das Anliegen des engagierten Gründungsteams, das sich am 13. Dezember ... >>>

Hausärzte auf Gendermedizin-Kurs

Michael Kulas, wiedergewählter Verbandschef der rund 700 Hausärzte im Saarland, beim 37. Saarländischen Hausärztetag: „Die ,Gender-Medizin’ hat im Moment noch keine große Bedeutung in den Praxen.“ Der Saarländische Haus­ärztetag habe aber schon in der Vergangenheit vom neu gegründeten Lehrstuhl für ... >>>

Forschungsbedarf bei Bluttransfusion

Männer sterben häufiger in den ersten drei Jahren nach einer Bluttransfusion, wenn die Konserve von einer Frau stammt, die eine Schwangerschaft hinter sich hat, so das Ergebnis einer Studie aus den Niederlanden. >>>

Reanimation unterwegs:
Haben Frauen schlechtere Karten?

Laut der Auswertung von über 20.000 Patienten eines US-amerikanischen Patientenregisters an der Universität in Philadelphia werden Männer an öffentlichen Plätzen deutlich häufiger als Frauen reanimiert und haben deswegen bessere Überlebenschancen. >>>

Feinstaub kontra Spermienqualität

Korreliert eine erhöhte Feinstaubkonzentration am Wohnort mit einer schlechteren Spermienqualität? Dazu untersuchten Forscher aus Hongkong die Spermienproben von knapp 6.500 Männern im zeugungsfähigen Alter und setzten diese Daten in Bezug zum Feinstaubgehalt in deren Wohngegend. >>>