Geschlechtsunterschiede im alternden menschlichen Herzen:
verminderte Sirtuine, entzündungsfördernde
Verschiebung und verminderte anti-oxidative Abwehr

Von Maria Luisa Barcena de Arellano, PhD
Altern ist mit einer erhöhten Entzündung und Veränderungen der mitochondrialen Biogenese verbunden. Sowohl Entzündungen als auch eine mitochondriale Dysfunktion fördern die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Sirtuine, bei denen es ... >>>

Auf der Suche nach neuen Wegen in der Lehre
zur geschlechterspezifischen Medizin

Von Prof. Dr. Anke Hinney, Essen
Zusammen mit Frau PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn durfte ich erstmalig das neue Wahlfach „GenderMedizin“ an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen anbieten. So fanden sich insgesamt 18 Lehrende aus allen fünf Forschungsschwerpunkten der Fakultät ... >>>

HPV-Impfquote steigern –
bei Mädchen wie bei Jungen

Humane Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet und infizieren sowohl Frauen als auch Männer, oftmals bereits beim ersten Sexualkontakt. Zwölf der mehr als 200 bislang bekannten HPV-Typen werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als krebserregend eingestuft. >>>

Diabetesversorgung:
Geschlecht ist Faktor für Therapieerfolg

Strukturierte Versorgungsprogramme helfen Menschen mit Diabetes bereits seit Ende der 1990er-Jahre dabei, ihre Therapieziele besser zu erreichen. Die Einführung des Disease-Management-Programms (DMP) im Jahr 2002 für Typ 2 und 2003 für Typ 1-Diabetes konnte die Versorgungsqualität weiter verbessern. >>>

Nicht „hinter den Bergen“:
Südtiroler Gendermedizin-Aktivitäten

Noch kurz bevor die Coronavirus-Krise in Italien kulminierte, erhielten wir Post aus Südtirol. Wer sich erinnert – wir hatten schon mehrmals aus der norditalienischen Autonomen Provinz berichtet – es gibt dort besonders viele Aktivitäten in Sachen Gendermedizin. >>>

Gendermedizin "vor Ort": G3 beim Kongress Armut und Gesundheit in Berlin

„Lokale Ansätze für eine bessere Berücksichtigung der Genderperspektive im Gesundheitswesen“ ist das Thema eines Fachforums am 9. März, 15.30 Uhr, beim Kongress Armut und Gesundheit in Berlin. >>>

Jungensprechstunde in interdisziplinärer Zusammenarbeit

DGesGM fragt nach bei Vorhaben, die sie unterstützt:
Was gibt es Neues aus den Projekten der Fachstelle Gendermedizin der München Klinik? Darüber berichtet Dr. Hildegard Seidl, die diese Projekte betreut.

Wie bereits im Newsletter 4/2019 berichtet wurde, gibt es in der München Klinik, dem Verbund der fünf städtischen ... >>>

Unterschiedlich aktive Gene, Herausforderungen an Studienzusammensetzung

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an der Berliner Charité wiesen erstmals nach, dass in Herzmuskelzellen von männlichen Patienten mit einer Aortenklappenstenose andere Gene aktiv sind als bei erkrankten Frauen. >>>

Der neue DGesGM-Flyer ist da!

Zum neuen Jahr hat die DGesGM einen neuen Flyer herausgebracht, den Sie sehr gerne für ihre Veranstaltungen nutzen können und über e-mail an Ihre Kontakte weiterleiten. Über die QR-Codes kommen Sie sehr bequem auf die DGesGM Webseite, damit Sie auch keine Informationen verpassen. Für neue Mitglieder ist der QR-Code zum ... >>>

Lernmaterialien auf dem Prüfstand:
Soziokulturelle Geschlechteraspekte oft unterrepräsentiert

Geschlechtsspezifische Medizin sollte ein obligatorischer Teil der medizinischen Ausbildung sein, doch es besteht weiterhin eine große Diskrepanz zwischen aktuellem Forschungsstand und in die Ausbildung integrierten gendermedizinischen Inhalten. >>>

Darmkrebs:
Vorsorgezeitraum für Frauen verlängern!

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen weitreichende Geschlechterunterschiede beim Darmkrebs. Dabei unterscheiden sich bei Männern und Frauen nicht nur in Teilen die Wirkung von Chemo- und Immuntherapie, sondern auch die Häufigkeit von Darmkrebs sowie das Erkrankungsalter. >>>

Blutdruckunterschiede:
Mit hoher Relevanz für Prävention und Therapie

Um mehr über die Entwicklung des Blutdrucks bei Männern und Frauen herauszufinden, analysierten die Wissenschaftler um Susan Cheng vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles Daten von insgesamt rund 145.000 Blutdruckmessungen. >>>

Einfach „dicker auftragen“?

Wer seine Forschung positiv darstellte, hatte auch bessere Chancen zitiert zu werden. Das beherrschen männliche Wissenschaftler offenbar besser als ihre Kolleginnen, wie eine aktuelle Beobachtungsstudie im BMJ belegt, von der das „Ärzteblatt“ berichtet. >>>

Diskurs und Kooperationen:
Workshop in Kenia

Auf Einladung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nimmt Prof. Dr. Sabine Oertelt-Prigione am 7. März in Nairobi / Kenia an einem Workshop teil, der auf die bestehende Afrika-Initiative zur Infektiologie und den jüngsten Beschluss des Gemischten Ausschusses zur Einbeziehung der Geschlechter- und Diversitätsdimensionen ... >>>

Gendermedizin international –
auf Comic-Art

Es begann im letzten Sommer: Vom 19.bis 23. August nahm ich an einer Summerschool mit dem Fokus auf Geschlecht und Gesundheit am Niederländischen Institut für Gesundheitswissenschaften (NIHES) an der Erasmus Universität in Rotterdam teil. >>>